Literarisches Schaffen

Als Lehrer schrieb Fährmann die Geschichte in seiner Zeit in seinen Jugendbüchern nieder. Viele von Fährmanns Büchern entstanden während der Zeit des Nationalsozialismus, doch kamen auch andere Themen zum Zuge. "Das Jahr der Wölfe" erschien 1962 als erste Buchveröffentlichung Fährmanns im Verlag Arena. Dies ist die Geschichte der Familie Bienmann in Ostpreußen, welche im Zweiten Weltkrieg, vor der anrückenden roten Armee floh und basiert auf den Erinnerungen des Sohnes der Familie, dieser kam aus dem Dorf von Fährmanns Vater. Er traf ihn nach dem Ende des Krieges und hat seine Geschichten nach weiteren Gesprächen veröffentlicht. 

Dem folgten weitergehende Veröffentlichungen, unter anderem Kristina, vergiss es, die Geschichte der Deutsch-polnischen Mädchen, die sich in Polen, als Deutsche und in Deutschland als Pole geächtet wurde. Xanten diente oft Fährmann als Motiv für seine Bücher. Seine Nacherzählung des Nibelungenlieds entstand im Jahre 1987 oder 1988, während seine Erzählung, "Es geschah im Nachbarhaus" (1968) in Xanten 19. Jahrhunderts spielt. Er basiert auf der wahren Geschichte des jüdischen Metzgers, der ungerecht angeklagt wurde, im Jahre 1891 eine rituelle Tötung des Kindes vollführt zu haben, und in Zukunft mit unüberwindlichen Vorurteilen und Missbrauch seitens der Christen konfrontiert wurde. Fährmann's Bücher wurden in mehr als 80 Sprachen überliefert.